Victoria Falls – atemberaubend schön

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Höhepunkt einer Afrikareise

Mosi-oa-Tunya (donnernder Rauch) werden die Fälle genannt und das trifft es ziemlich genau. Ein ohrenbetäubendes Rauschen verfolgt einen weit um den größten Wasservorhang der Welt herum. Zumindest in den afrikanischen Wintermonaten, die ab Mai beginnen. Die schönen Fotografien ohne "rauschen" werden meist im November gemacht, dann ist der Wasserstand sehr niedrig. Beides hat sicher seinen Reiz, aber die wenn der donnernde Rauch einen nie enden wollenden Regenbogen erzeugt, gefällt er mir doch besser. Die Herausforderung ist allerdings sein Equipment trocken zu halten, den unmittelbar am Rand der Fälle ist es wie Dauerregen.

Victoria Falls wie auch der Ort heißt, ist touristisch bestens erschlossen und zielt auch stark auf zahlungskräftige Reisende ab. Erstklassige Resorts mit kolonialem englischen Charme, allerdings nicht ganz günstig. Für diesen besonderen Moment und magischen Ort haben wir uns für die Ilala Lodge entschieden. Ein schönes Haus, mit einem tollen Service und sehr freundlichen Personal. Vor allem Becky vom Activity Center, eine Perle, die versucht alle Wünsche zu erfüllen. Wir haben über Sie einen Helikopter Flug (ein MUSS!) und eine Bootsfahrt (RA-IKANE) auf dem Zambezi organisiert und gebucht. Es war perfekt! Die Lodge hat den Vorteil das sie am nächsten am Nationalpark liegt und man in 10 min. am Eingang ist. Eintritt 30$ pro Tag und Person. Das Gelände um die Lodge ist weitgehend offen und es kann zu Begegnungen mit Elefanten kommen, wir hatten leider nur ihre Hinterlassenschaften. Die Baboons sieht man definitiv und man sollte beim 5 o´clock tea Zucker und Löffel nicht aus den Augen lassen 🙂

Auch innerhalb des Parks läuft einiges an kleinerem Getier (Wild Hogs, Affen etc.) rum, dass man aber fast übersieht, den diese Wasserfälle lassen einen nicht los.

Victoria Falls ist ein überschaubarer Ort, trotz der vielen Besucher noch recht ruhig. Es gibt allerlei Cafés und noch mehr Souvenir Läden. Schnitzereien, Kunst aus Stein und die entwerteten Zimbabwe Dollar mit Milliarden Beträgen werden feil geboten.

Ein Muss ist der Heli Flug über die Wasserfälle. Fotografen die eine bestimmte Lichtstimmung bevorzugen, sollten diese Uhrzeit im Voraus buchen, den selbst in der Nebensaison ist es schwierig einen Platz zu bekommen. Ein Erlebnis, nicht aufs Geld gucken und den längeren Flug wählen, sonst bereut man es definitiv hinterher.

Ein weiterer schöner Ausflug führt auf die Victoria Falls Bridge, Grenze zu Sambia. Am Grenzposten erhält man ein kostenfreien Zutritt fürs Niemandsland. Wer zum Devils Pool will muss nach Sambia und braucht eine Genehmigung. Man kann mit einen alten Bähnchen auf die Brücke fahren oder einfach laufen. Dort befindet sich auch die Bungee Station, die sehr gut frequentiert ist, wer lieber zuschaut geht ins Bridge Café (auf Sambia Seite) und schaut zu. Was sicherlich auch spaßig ist ist ein Raftingtour auf dem Sambesi. Vielleicht beim nächsten mal.

Die Victoria Falls sind ein Erlebnis das man nicht so schnell vergisst, mich hat es ganz schön berührt.

I´ll be back.

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